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Musical von Martin Lingnau, Thomas Matschoß, Heiko Wohlgemuth und Edith Jeske AboutAuf St. Pauli vergeht kein Tag, ohne daß sich die Swing Kids, eine Clique junger Leute, treffen, um mit unbändiger Lebenslust ihre Musik zu feiern: Swing! Rhythmen, die direkt ins Tanzbein gehen. Und ins Herz! Doch die Zeichen der Zeit stehen für Max, Fritz, Heini, Alberta und Beate auf Sturm: Es ist das Jahr 1941, die Nazis sind an der Macht und Deutschland befindet sich Krieg. Parts and instrumentation9 Player(s) 3 female | 6 male | 0 underpart | Doppelbesetzungen möglch InstrumentsOrchester: Klavier, Trompete, Alt- und Bariton-Saxophon, Flöte, Tenor-Saxophon, Klarinette, Posaune, Gitarre, Baß, Schlagzeug Scenery setSuitable for open air performance Verwandlungsdekoration Authors, composers and translatorsBuch, Liedtexte: Heiko Wohlgemuth Press rewardsDA CAPO | 01.11.2009 | Susanne BaumAchterbahn der Gefühle Neuinszenierung von „Swinging St. Pauli“ Kaum ein anderes Stück schafft den Spagat zwischen Zeitgeschichte, heiter bes(ch)wingter Revue und anrührendem Melodram so gut wie „Swinging St. Pauli“. Wen wundert’s also, dass das Musical des Komponisten– und Autorenteams Martin Lingnau, Thomas Matschoß, Heiko Wohlgemuth und Edith Jeske bereits bei seiner Erstaufführung 2001 im Hamburger Schmidts Tivoli zum erfolgreichsten deutschsprachigen Originalmusical des Jahres gewählt und nur vier Jahre später mit dem Inthega Musikpreis ausgezeichnet wurde. Schon in der letzten Spielzeit sorgte das ebenso berührende wie mitreißende Musical bei den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach für ausverkaufte Häuser. (...) Trotz des historischen Hintergrunds ist „Swinging St. Pauli“ keine Geschichtsstunde. Es ist vielmehr das Portrait über Jugendliche, die mit sehr viel Zivilcourage versucht haben, sich im Zeitalter von Diktatur und Unterdrückung eine Insel der Lebensfreude und des „Nichtmitmachens“ zu bewahren, jedoch schlussendlich an der Realität scheitern mussten. Das Publikum durchlebt dabei eine wahre Gefühlsachterbahn. Eben noch angesteckt von der unbändigen Lebenslust und Virtualität der mitreißenden Swingmusik, herrscht im nächsten Moment bange Stille (...) Regisseur Reinhardt Friese gelingt dieser Spannungswechsel in Mönchengladbach nahezu reibungslos. Spielhandlung, Live-Musik und Tanznummern reihen sich nicht nur einfach aneinander, sie verschmelzen zu einer Einheit und treiben gleichberechtigt die Handlung voran. OBERHESSISCHE PRESSE | 13.04.2006 | Gabriele NeumannEin schöner Hauch von Metropole Mit zwei Zugaben bedankte sich das Ensemble des Hessischen Landestheaters am Samstag für den langen Premieren-Applaus bei "Swinging St. Pauli". (...) Die Inszenierung von Peter Radestock ist eigentlich eine Nummer zu groß für das Landestheater - aber eine überaus positive Grenzüberschreitung. Radestock hat gut daran getan, auf Experimente zu verzichten. Die hat "Swinging St. Pauli", das Erfolgsmusical von Martin Lingnau, Thomas Matschoß, Heiko Wohlgemuth und Edith Jeske, auch nicht nötig. Stattdessen setzt Radestock neben dem Ensemble auf die hervorragende Band, die maßgeblich dazu beiträgt, dass sich trotz der Mehrzweckhallen-Architektur der Stadthalle so etwas wie Metropolen-Atmosphäre einstellt. Die "Bravo"-Rufe für die groovenden "Huguenots" sind am Ende absolut verdient. Auch die Gesangsleistung der Schauspieler gibt überwiegend Anlass zur Freude. Stimmlich herausragend: Regina Leitner als Alberta Bitler. Mit "If you find a good man" und "Albertas Lovesong" verhilft sie den Zuhörern zu einer Gänsehaut. Thomas Streibig im Glitzerjackett überzeugt ebenfalls als Sänger, nicht nur beim Abschied mit "So long, goodbye". (...) Doch das Musical ist kein Melodram: Jürgen Helmut Keuchel als Hamburger Alt-Kommunist Karl Koch oder David Gerlach als schlitzohriger Passfälscher Paul Schmidt geben der Handlung mit schelmischem Humor die Akzente, die die Grundzutaten Liebe, Schmerz und Verrat zum erfolgreichen Ganzen verbinden. Die 340 Zuschauer an den Tischen in der ausverkauften Stadthalle honorierten in der zweiten Hälfte jeden Titel mit Szenenapplaus und klatschten am Schluss so lange, dass das Ensemble zwei Zugaben gab. Für die Marburger wird es hoffentlich noch oft "The Swing is on" heißen. Das Musical könnte zum Erfolg der Saison werden, wenn die Marburger einen kurzweiligen Abend mit Tiefgang schätzen. GIEßENER ANZEIGER | 12.04.2006 | Peter MerckGefährlicher Tanz auf dem Vulkan Landestheater Marburg spielt Musical "Swinging St. Pauli" - Radestocks Inszenierung hat wieder das Zeug zum Renner In zweieinhalb Stunden entwickelt sich die rührend-sentimentale Geschichte einer unheimlichen Zeit, in der schräge Klänge als "Niggermusik" diffamiert wurden und Menschen wegen ihrer Herkunft deportiert oder umgebracht wurden. Das Musical "Swinging St. Pauli" in der fetzigen Musik von Martin Lingnau, das 2001 in Schmidts Tivoli uraufgeführt wurde, wird auch in der Marburger Inszenierung von Peter Radestock zum Renner werden. Denn der Musical erfahrene Regisseur, am Abend leider nicht zum verdienten Applaus auf der Bühne, hat ein sicheres Händchen, um das personenreiche Stück mit hauseigenen Solisten und sehr beweglichen Statisten zu führen. (...) Die Musik, von der quicken Band mit Gusto laut und leise intoniert, geht in die Beine. Wenn auf der Bühne die Jungs und Mädels ihre Beine schwingen und die Röcke fliegen lassen, bleiben die Zuschauer auch nicht still sitzen. Die Choreografie von Jörg Henseling ist aber nicht nur ein ästhetisches Vergnügen an der Disziplin des Ensembles, sondern zeigt in der fieberhaften Hektik der Zeit den riskanten Tanz auf dem Vulkan. Das wird deutlich an der charismatischen Figur des Barbesitzers Oscar (Thomas Streibig als sympathische Schachfigur zwischen Hilfesuchenden und Nazischergen), der der Jüdin Emma (Juliane Beier) zu einem neuen Pass verhelfen will. Doch in die Scheinwelt aus Überlebensfreude bricht die braune Wirklichkeit, zwar melodramatisch überhöht, und mündet in Überlebensangst. Das wird in Marburg sehr eindrucksvoll erzählt und hinterlässt trotz Showeffekten ein mulmiges Gefühl. (...) Es überrascht jedoch, welches künstlerische Potenzial im Marburger Ensemble steckt. Wer Tschechow spielt, muss nicht unbedingt fürs Musical prädestiniert sein. Mit Christian Holdt (Max) und Juliane Beier (Emma) ist dies möglich. Vor allem Regina Leitner (Alberta) kann im zweiten, besseren Teil mit "Albertas Lovesong" die Zuhörer so intensiv berühren, dass der Beifall erst nach einer Denkpause einsetzt. Dafür gibts zum Finale Standing Ovations und schöne Zugaben in einer elektrisierenden Produktion. GIEßENER ALLGEMEINE | 11.04.2006 | Marion SchwarzmannSwingtime in Leos Bar auf St. Pauli Einfach mitreißend: Das Landestheater Marburg präsentiert in der Stadthalle ihr diesjähriges Musical Acht Musiker in bester Combo-Stimmung heizen den lebenslustigen Tänzern mächtig ein, die sich 1941 in Zeiten von Geländeübungen und Kameradschaftsabenden lieber anderweitig vergnügen. Und der Funke von "Swinging St. Pauli" springt bei der Premiere in der Marburger Stadthalle rasch auf das mitwippende Publikum über. (...) Zwar hebt Alkohol bekanntlich die Stimmung - auch die Swing-Kids auf der Bühne machen ihre Erfahrungen mit dem Fusel -, doch allein die Begeisterung aller Mitwirkenden wirkt ansteckend. Mit geschickter Hand hat Regisseur Peter Radestock acht perfekt trainierte Tanzstunden-Paare in seine mitreißende Inszenierung integriert, die das rhythmische Wackeln mit Hüften und Händen, atemberaubende Überwürfe und spektakuläre Drehungen ebenso gut beherrschen wie die professionellen Hauptdarsteller. Denen bleiben natürlich die Gesangsnummern vorbehalten, bei denen zwei Frauen stimmgewaltig aufhorchen lassen. MARBURG NEWS | 09.04.2006 | amdGefährliche Musik: Swinging St. Pauli 1941 Liebe, Freundschaft und Verrat - gepaart mit einer gehörigen Portion Swing - erwarten den Zuschauer in "Swinging St. Pauli". (...) Werden die Swing Kids ihre Freunde verraten? Und was wird aus Emma und Oscar? Das sind die Fragen in dem sehr gelungenen Musical. Es ist ein Stück voller Lebenslust über Tanz, Freundschaft und Liebe. Der Swing und der Krieg, die zwei scheinbaren Gegensätze, verschmelzen auf eine ganz eigene Art in diesem Stück. Die Band "Atomic B. and the Huguenots" und die Darsteller treten in ein faszinierendes Wechselspiel. Sowohl tänzerisch als auch stimmlich sind die Figuren sehr gut besetzt. Auch die Kostümierung ist der Zeit angepasst. Die Bühne, die auch auf den Zuschauerraum ausgedehnt wurde, konnte mit den einfachsten Handgriffen umgestaltet werden. Nichts wirkte übertrieben. Durch die Live-Band, die bis ans Ende mit erstklassigem Niveau durchhielt, wirkte das gesamte Musical sehr lebensnah. Man fühlte sich wirklich wie im Jahr 1941. Die Begeisterung des Publikums schlug sich zum einen mit betroffenem Schweigen bei dramatischen Szenen nieder. Man hätte in dem ganzen Saal eine Stecknadel fallen hören. Zum anderen entlud sich die Zustimmung in tosendem Applaus bei hervorragenden Songs oder mitreißend gespielten Szenen. Die Band und die Sänger mussten am Ende mehrfache Zugaben geben. Alles in allem war das bewegende Stück nicht zu traurig und nicht zu fröhlich. Dabei gelang ein Spagat, der auch die düstere Seite des Krieges nicht verhehlt. Ratsam ist der Besuch für jeden mit starken Nerven und swingendem Tanzbein. MUSICALS | 04.05.2005 | Lutz Hesse
Inszenierung: Städtische Theater Chemnitz (...) jugendlicher Hedonismus, der zur Lebensgefahr wurde. Vor diesem historischen Hintergrund haben Thomas Matschoß und Heiko Wohlgemuth eine Geschichte geschrieben, die zwar nicht mit Klischees aufräumt, dennoch zu den beeindruckendsten Arbeiten der letzten Jahre im unterhaltenden Musiktheater zählt. Martin Lingnau hat eine Musik komponiert, die sehr genau den Ton der Roaring '40s trifft und sich von den großen amerikanischen Vorbildern jener zeit kaum unterscheidet. SÄCHSISCHE ZEITUNG | 25.01.2005 | Jenny ZichnerWilde Nächte im braunen Kriegsalltag Chemnitz' Theater zeigt das aufwühlende Musical "Swinging St. Pauli" Die Personen sind frei erfunden, die geschichtlichen Hintergründe leider nicht. Tatsächlich gab es zu Beginn der 40er Jahre in allen deutschen Großstädten mutige Bar-Besitzer, die sich dem Verbot der Nazis widersetzten, amerikanische Musik, besonders aber Swing, zu spielen. Diese illegalen Tanzveranstaltungen wurden zum Treffpunkt einer gänzlich unpolitischen jugendlichen Szene, die nur eines wollte: Freiheit statt Autorität. Doch für viele dieser so genannten Swings endeten die wilden Nächte mit einer umgehenden Einberufung an die Front oder im Gefängnis. Ein trauriges Kapitel, von dem nun „Swinging St. Pauli“ erzählt. Am Wochenende hatte das Musical Premiere am Schauspiel Chemnitz. CHEMNITZER MORGENPOST | 24.01.2005 | Yvonne Friedrich
Inszenierung: Städtische Theater Chemnitz (...) mal mitreißend, mal verrucht, dann wieder romantisch und auch albern oder verträumt (...) Das Publikum fühlte sich gut unterhalten und spendete minutenlangen Beifall. HAMBURGER ABENDBLATT
Schon mit den ersten Takten des Titelsongs ist das Publikum mittendrin. Die achtköpfige 'Bigband' lässt das Blech scheppern, die Swing-Kids auf der Bühne tanzen und singen mit einer unbefangenen Begeisterung, dass sofort der Funke überspringt. ... Auf so ein Musical hat Hamburg gewartet. NDR 90,3
Temporeich, witzig, ohne das Dritte Reich zu verharmlosen, wunderbar choreographiert, getanzt, gespielt, geschrieben, inszeniert, bebildert - selbst große Gefühle fehlen nicht und auch das gehört zu den Qualitäten dieses Musicals. DIE WELT
Nicht trotz, sondern wegen seiner ernsthaften Story, die einen Teil der Stadtteilgeschichte St. Paulis lebendig werden lässt, hinterlässt 'Swinging St. Pauli' einen unvergesslich guten Eindruck. Gegen das Elend der NS- und Kriegszeit setzt Komponist Martin Lingnau nichts als den Swing, der die Lebensfreude der jungen Leute zum Ausdruck bringt. 'Nichts als' ist in diesem Fall jedoch genau die richtige Menge. Die ohrwurmverdächtigen Kompositionen und die lockeren, witzigen Dialoge machen den Abend zu einem unterhaltsamen Vergnügen. Das Musical 'Swinging St. Pauli' insgesamt lebt jedoch vom Enthusiasmus, vom gesanglichen und tänzerischen Können der Darsteller. Die Musiker der Live-Band auf der Empore bleiben ihren Kollegen unten auf der Bühne nichts schuldig. BILD
Da geht die Post ab. Begeisterung beim Publikum. HAMBURGER MORGENPOST
In der Inszenierung von Thomas Matschoß, mit den fantastischen Kompositionen von Martin Lingnau und der wunderbaren Choreographie Laris Gecs ist sie hautnah zu spüren, die Stimmung zwischen Teenie-Party und Totentanz. ... Ein schwieriges Thema für ein Musical, aber perfekt gemeistert, und von einem begeisterten Publikum gefeiert. FRANKFURTER RUNDSCHAU
Das Tivoli-Musical ist am überzeugendsten, weil es große Emotionalität, eine enorme Lebensgier und packende Natürlichkeit vereint. In solchen Stücken liegt die Zukunft des Genres, nicht in überteuerten Spektakeln. 'Swinging St. Pauli' ist ein zutiefst menschliches Musical, zum Nachspielen dringend empfohlen. DPA
Mit lang anhaltendem Applaus und Jubelrufen feierte das Publikum die Uraufführung des Stückes und klatschte gleich drei Zugaben heraus. ... Spannung liegt permanent über den sechs jungen Menschen. Sie kommt besonders im Tanz zum Ausdruck, was der Choreographie (Laris Gec) und den energiegeladenen Bewegungen der Tänzer zu verdanken ist. Denn der Tanz ist ein verzweifelter, wilder und manchmal fast brutaler Ausbruchsversuch Der Swing wird zu einer Droge gegen die Angst. Trotzdem ist das Musical voller Leichtigkeit und von dem Regisseur Thomas Matschoß mit viel Witz inszeniert. NDR 4
Der Tanz, die Choreographie, die Live-Musik. Es dauert genau drei Minuten, da hat das Ensemble seine Zuschauer am Band. LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE
Endlich mal wieder ein Stück aus deutschen Landen, das sich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken muss. ... Die Musik: allerfeinste Sahne. ... Keine Frage: "Swinging St. Pauli" hat das Zeug zum Bühnenhit und sollte unbedingt nachgespielt werden. MUSICALS
"Swinging St. Pauli" ist ein Hit. ... Zu erleben ist ein zwischen Show und Tiefgang haarscharf ausbalanciertes Spektakel, das von einem vor Spielfreude brennenden, vehement begabten Ensemble geradezu kämpferisch nach vorne gepeitscht wird. ... Mit "Swinging St. Pauli" hat Lingnau ein kleines Meisterwerk abgeliefert – von einer brillant aufspielenden, achtköpfigen Combo prägnant und knackig präsentiert. MARBURGER FORUM, Jg. 7 (2006), Heft | Tanja von Werner
Begeisterter, minutenlanger Applaus, Bravorufe, Standing Ovation - was will ein Musical-Ensemble mehr nach zweieinhalbstündiger Aufführung? Und all dies haben Sänger, Tänzer, Musiker zur Premiere des Musicals "Swinging St. Pauli" erhalten. Perfomances04.05.2007 - 30.06.2007 | Max-Planck-Gymnasium Trier (Weitere Aufführung(en)) 16.06.2007 | Musik- und Kunstschule ""Ataraxia"" (Weitere Aufführung(en)) 17.07.2007 - 30.09.2007 | Clavius- Gymnasium (Weitere Aufführung(en)) 29.02.2008 | Realschule Lohfeld (Premiere) 10.06.2008 - 30.10.2008 | Geschwister-Scholl-Gymnasium (Premiere) 28.11.2008 | Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach (Premiere) 29.11.2009 | Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach (Weitere Aufführung(en)) 01.05.2010 - 30.06.2010 | Sophie-Scholl-Schule Berlin (Weitere Aufführung(en)) Genre and CatalogueSERVICEAs a registered user you might get further informations, reading, notations etc. easily online. |
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