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Das Ende der Welt

Schauspiel | DSE FREI

Surreales Traumspiel von Astrid Saalbach

Aus dem Dänischen von Gabriele Haefs

Uraufführung: 20.09.2003, Husets Teater, Kopenhagen

Fünf Schauspieler (drei Frauen, zwei Männer)
Eine Doppelbesetzung

Zur DSE frei

Ausgezeichnet mit dem Nordischen Dramatikerpreis 2004

Zum Stück

Die vierzigjährige Stewardess Xenia kommt bei ihrer Heimkehr sprichwörtlich vom Kurs ab. Todesmüde, weinerlich und mit Jetlag kann sie plötzlich nicht mehr nach Hause finden. Alles, was sie kannte, ist verschwunden. Auf ihrer Suche nach Zuhause trifft sie eine Reihe merkwürdiger, fremder Menschen:
ein Mädchen, das lieber ein Pferd sein möchte, das von einem Jungen aus Versehen zu Tode geritten wird; eine junge Prostituierte ohne Gesicht, die deswegen bei den Männern sehr beliebt ist, weil sie ihre Träume in sie projizieren können, die ihr Baby gegen Xenias Stewardessenkoffer tauscht; eine alte Frau, die ganz jung aussieht, weil sie sich einer Tortur von brutalen Verjüngungskuren unterzieht; ihren Sohn, einen Politiker, der verfolgt wird und plötzlich verschwindet und stirbt, in den Xenia sich verliebt; bis sie im Gefängnis landet und feststellt, dass die Mädchen um sie herum Mutanten sind, die für Versuche benutzt werden, um den perfekten Menschen zu kreieren.

Während ihrer unheimlichen Suche nach Vertrautem durchläuft Xenia typische Stationen eines Frauenlebens; es ist wie eine Reise in ihr Selbst, mit den Mutanten als ihre eigenen Abspaltungen. Sie symbolisieren ihre Ängste und Wünsche: der Wunsch nach einem Kind, die Angst vor dem Alter, die Suche nach Liebe.

Xenia gelangt nach all den Irrwegen schließlich ans Ende der Welt, eine Wüste. Das Baby ist tot, nach Hause findet sie nicht mehr.

"Verdens Ende" ist beinharte Gesellschaftskritik am Forschungs- und Fortschrittswahn mit groteskem Humor und exzellenten Dialogen. Xenias apokalyptische (Frauen-) Reise ist spannend und nachdenklich machend, befremdend und merkwürdig vertraut.

UA, DSE und DE

Zur DSE frei

Rollen und Instrumentierung

5 Darsteller

3 Damen | 2 Herren | 0 Nebenrollen |

Eine Doppelbestzung

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Autoren, Komponisten und Übersetzer

Buch: Astrid Saalbach

Übersetzung: Gabriele Haefs

Genre und Katalog

Genre: Schauspiel

Katalog: Schauspiel und Komödie

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