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Elling und die Begegnung der dritten Art

Schauspiel

Schauspiel von Axel Hellstenius nach dem Roman
“Lieb mich morgen” von Ingvar Ambjørnsen
Bearbeitung: Michael Bogdanov
Übersetzt aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs

Uraufführung: 10.01.2010, Hamburger Kammerspiele

Fünf Schauspieler (zwei Frauen, drei Männer)
Mehrfachbesetzung

Zum Stück

Elling und Kjell Bjarne sind sesshaft geworden. Kjell Bjarne wohnt bei seiner Freundin Reidun Nordsletten, Elling lebt als Untergrundpoet allein. Langsam gewöhnt man sich ans Alltägliche. Doch das Leben ist nach wie vor ein Wagnis, das die beiden liebenswerten Chaoten in Gestalt zweier Frauen herausfordert.

Verzweifelt flüchtet sich Kjell Bjarne aus seinen handfesten Auseinandersetzungen mit Reidun zurück in Ellings Gesellschaft. Und auch für Elling wird die Freundschaft zu der Würstchenverkäuferin Lone zur Bewährungsprobe, zur Gewissenslast gegenüber der verstorbenen Mutter. Die aufkeimende Romanze katapultiert ihn geradewegs in abenteuerliche Lügengeschichten. Als Lones Tante, ein wahrhaftiges Vollweib, auftaucht, ist das Chaos komplett und Elling dem Zusammenbruch nah.

Mit „Elling und die Begegnung dritten Grades“ liegt ein tragikomisches Schauspiel vor, das seinem Vorgänger an Qualität und Tiefenschärfe in nichts nachsteht. Mit geradezu komödiantischer Leichtigkeit zeigt das anrührende Stück seine Helden auf dem schmalen Grad zwischen Normalität und Wahnsinn – natürlich nicht ohne jenen Humor, mit dem Elling und sein Kumpan die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert haben.


Rollen und Instrumentierung

5 Darsteller

2 Damen | 3 Herren | 0 Nebenrollen |

Doppelbesetzungen

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Dekorationen

Autoren, Komponisten und Übersetzer

Buch: Axel Hellstenius

Vorlage: Ingvar Ambjørnsen

Übersetzung: Gabriele Haefs

Bearbeitung: Michael Bogdanov

Pressestimmen

HAMBURGER MORGENPOST | 12.01.2010 | Brigitte Scholz

Grotesk überspitzte Tragik-Komödie

„Elling“ kehrt an die Kammerspiele zurück

Grotesk überspitzt inszenierte Michael Bogdanov mit seinem Dreamteam diese Geschichte der Selbstbegegnung: Mit den Mitteln der Komik und dem passenden Beatles-Song für jede Stimmungs- und Lebenslage.

DIE WELT | 12.01.2010 | Monika Nellissen

Boris Aljinovic – Elling-Fortsetzung an den Kammerspielen

(...) immer wieder Augenblicke, die uns ins Herz treffen, weil sie so still, so verschroben, so märchenhaft zart und unberechenbar sind.

HAMBURGER ABENDBLATT | 11.01.2010 | Klaus Witzeling

Für Elling wird Sex zur Begegnung der dritten Art

Regisseur Michael Bogdanov und Autor Axel Hellstenius ernteten Begeisterung

Boris Aljinovic in der Klemme zwischen Furcht und Faszination zuzusehen, ist rührend und zugleich vergnüglich: Denn seine Ängste kennt jeder Mensch, nur dass Elling ihnen ungesicherter ausgeliefert ist, da er sie nicht verdrängen oder überspielen kann. Eine Glanzrolle für den „Tatort“- Kommissar Stark, bei der er sich von „anderer" verletzlicher Seite und in komödiantischer Hochform zeigen kann. Sein notorischer Lügner hat den Charme und die Direktheit eines Kindes, vermittelt aber zugleich ernsthaft und einfühlsam die Höllenqualen eines „gestörten“ Außenseiters.

HAMBURGER MORGENPOST | 07.01.2010 | Brigitte Scholz

Wie viel Fantasie ist erlaubt?

Ein großartiges Komikerduo kehrt zurück (...) Höchst unterhaltsam wird den Zuschauern auch in dieser, wiederum von Ex-Schauspielhaus-Chef Michael Bogdanov inszenierten, tragikomischen Folge der Spiegel vorgehalten.

Aufführungen

10.01.2010 | Hamburger Kammerspiele (Premiere)

11.01.2010 - 13.02.2010 | Hamburger Kammerspiele (Weitere Aufführung(en))

Genre und Katalog

Genre: Schauspiel

Katalog: Schauspiel und Komödie

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